Extremismusprävention hat zum Ziel Menschen in ihrer demokratischen Haltung zu stärken. Dazu gehört es, junge Menschen frühzeitig über die Funktion und die Wirkung von Vorurteilen und Formen und Überschneidungen von Diskriminierungsformen aufzuklären und sie für die aus dem Grundgesetz ableitbaren Rechte zu sensibilisieren. In der pädagogischen Arbeit bedarf es somit eines Bewusstseins der Fachkräfte für Rassismus und Diskriminierung in der Gesellschaft, einer daraus resultierenden Haltung und entsprechenden (rassismus)kritisch gestalteten Konzeptionen in der Extremismuspräventionsarbeit. Ziel des Vortrags ist es, die Bedeutung und Notwendigkeit einer rassismuskritischen Perspektive in der Präventionsarbeit herauszustellen und exemplarisch zu veranschaulichen. Darüber hinaus werden der Empowermentansatz, der Ansatz der Empowermentorientierung sowie Handlungsspielräume von Power Sharing näher beleuchtet.

Referierende: Josephine Jackson und Andreas Foitzik, adis e.V – Projekt Amplifying Voices

Termin: Montag, 11. Juli 2022, 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Die Veranstaltungsreihe fand in Kooperation mit Lernort Geschichte, Einrichtung der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft, dem Team meX der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Hospitalhof Stuttgart statt.