Ein Weg der Erinnerung

Öffentliches Programm

Mit der Machtübernahme 1933 leiteten die Nationalsozialisten unzählige Maßnahmen ein, um die deutschen Juden aus dem gesellschaftlichen Leben zu verdrängen. Endpunkt dieser Politik waren die Massendeportationen in die Vernichtungslager, die seit 1941 in vielen deutschen Städten unter den Augen der Öffentlichkeit durchgeführt wurden.

Das Programm hat seinen Ausgangspunkt am Gedenkstein im Killesbergpark, der an die Deportationen ausgehend von den Hallen der ehemaligen Reichsgartenschau erinnert.

Von dort aus wird der Weg gegangen, den viele der Menschen vor ihrem Abtransport in die Konzentrationslager gehen mussten, an der Martinskirche vorbei zur Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung, am Inneren Nordbahnhof.

Im Anschluss daran geht es auf den Israelitischen Teil des Pragfriedhofs, in der Nähe der Gedenkstätte, auf dem sich ein Mahnmal für die 2.498 in der NS-Zeit ermordeten jüdischen Württemberger befindet.

Ablauf / Dauer

Das Programm wird begleitet von

  • Roman Heller, Historiker M.A.
  • Julia Hummel, M.A. Bildungswissenschaften, Lebenslanges Lernen

Termine 2016 und 2017

  • Sonntag 13. November 2016, 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Sonntag 30. April 2017, 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Sonntag 19. November 2017, 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Anmeldung ist erforderlich
Männliche Besucher, auch Jugendliche, müssen während des Friedhofbesuches eine Kopfbedeckung tragen.

Kosten

10 € pro Person