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SUMMARY:Stuttgart 1946\, "Hejst dos Bafrajung?!" - Workshop (externe Bewerbung)
DESCRIPTION:Mit einer Audio-Installation auf dem Shmuel-Dancyger-Platz sowie einem diskursiven Vermittlungsprogramm verbindet „STUTTGART\, 1946“ zwei historische Jahrestage mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen. \nAusgangspunkt ist der 29. März 1946\, an dem der Khurbn-Überlebende Shmuel Dancyger bei einer Razzia von einem Stuttgarter Polizisten erschossen wurde. Shmuel Dancyger war\, wie tausend weitere polnisch-jüdische Überlebende\, im Displaced-Persons-Center Stuttgart-West untergebracht. Die meisten der dort temporär lebenden Menschen stammten aus dem polnischen Radóm\, hatten den Khurbn (nationalsozialistischer Genozid) überlebt und konnten wegen der erstarkenden antisemitischen Gewalt nicht zurück in ihr Herkunftsland. Im Zentrum von „STUTTGART\, 1946“ steht neben dem 29. März bewusst auch das Datum des 4. April 1946\, an dem große Proteste gegen die deutsche Polizeigewalt im Stuttgarter Displaced-Persons-Center stattfanden. \nAnlässlich des 80. Todestages von Shmuel Dancyger und des 80. Jahrestages der DP-Proteste fragt die Veranstaltung von Ann Katrin Müller und Judith Engel danach\, wie heute an den Khurbn erinnert wird und welche Stimmen und Perspektiven dabei sichtbar werden oder unsichtbar bleiben. \nProgramm \n13:00 – 13:45 Uhr: (Reinsburgstraße 208 B) „Der protest miting fun der jidiszer bafelkerung“  Quartiersrundgang \nAm 4. April 1946\, eine Woche nach Shmuel Dancygers Tod\, organisierten die Displaced Persons große Proteste\, mit denen sie gegen die deutsche Polizeigewalt demonstrierten. In einem gemeinsamen Walk entlang ihrer Route informieren Ann-Kathrin Müller und Judith Engel über Shmuel Dancygers Geschichte\, das Leben im Displaced-Persons-Center Stuttgart-West und den oft vergessenen Widerstand und die Wut der DPs. \nAnmeldung zum Walk mit Ann-Kathrin Müller und Judith Engel: info@stuttgart-reinsburgerstrasse.de \n13:45 – 14:00 Uhr: Pause \n14:00 – 14:30 Uhr: (Shmuel-Dancyger-Platz) „Hejst dos Bafrajung?!“\, Audio-Installation \nDie Audio-Installation “Hejst dos Bafrajung?!” macht die Stimmen und Perspektiven der Displaced Persons hörbar\, die von 1945 bis 1949 im Displaced-Persons-Center Stuttgart-West untergebracht waren. Dafür wurden erstmals jiddische Originaltexte der Stuttgarter Displaced Persons ins Deutsche übersetzt. Die meisten Quellen stammen aus der Zeitung Ojf der fraj\, die im Stuttgarter Center herausgegeben wurde\, andere Quellen fanden sich in unterschiedlichen Erinnerungsbüchern\, in denen die DPs nach 1945 ihre Perspektive auf das Erlebte fest hielten. \nDie collageartige Erzählung gibt einen Einblick in die Geschichte und Gedanken der Menschen\, die 1945 als Überlebende in Stuttgart-West ankamen. Sie berichtet\, wie sie sich dort eine temporäre  Infrastruktur schafften\, die von Bildungseinrichtungen über ein religiöses Bad\, einen Fussballclub und eine eigene Polizei reichte und alle Aspekte eines selbstverwalteten Städtchens erfüllte. \nDer Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben\, die aus vielen Texten spricht\, steht immer auch das erlebte Grauen des Khurbn gegenüber. Auch die gewaltsame Polizeirazzia\, bei der Shmuel Dancyger 1946 erschossen wird\, reiht sich in die Erinnerung an die Gewalt und die Vernichtung ein. In ihren gleichzeitig wütenden und messerscharfen Analysen diagnostizieren die Displaced Persons der deutschen Gesellschaft schon damals eine ungebrochene Treue zum Faschismus\, die in manchen Sätzen fast zeitgemäß anmutet. \n16:00 – 17:30 Uhr: (Künstlerhaus Stuttgart\, Reuchlinstraße 4b) „Was sind wir?“ – Eine Jiddische Stimme aus dem DP-Lager Stuttgart\, Tal Hever-Chybowski\, Workshop \nWer spricht\, wenn wir an jüdische Opfer des Khurbns erinnern? Im Mittelpunkt dieses Workshops steht ein satirischer Text aus Oyf der fray\, der jiddischsprachigen Zeitschrift des DP-Lagers Stuttgart – geschrieben von Menschen\, die soeben den nationalsozialistischen Genozid überlebt hatten und sich nun mit schwarzem Humor über die Frage beugten\, was ein „DP“ — ein Displaced Person — eigentlich sei. Der Text erschien 1946\, wenige Monate nach der Erschießung Shmuel Dancygers durch die deutsche Polizei\, und ist ein ebenso witziges wie scharfes Dokument jüdischer Selbstbehauptung. Seine gemeinsame Lektüre und Diskussion wird zum Ausgangspunkt für grundsätzliche Fragen: Wie können die Stimmen der Überlebenden in der Erinnerungskultur tatsächlich zu Wort kommen und was sagen uns diese Stimmen\, wenn wir ihnen wirklich zuhören\, über die Fallstricke einer Gedenkkultur\, die Jüdinnen und Juden allzu leicht auf ihre Opferschaft reduziert? Der Workshop beschließt das Programm und lädt zu einer gemeinsamen Reflexion über die grundlegenden Fragen ein\, die es durchziehen. \nAnmeldung zum Walk Workshop mit Tal Hever-Chybowski: info@stuttgart-reinsburgerstrasse.de \nTal Hever-Chybowski ist Wissenschaftler\, Kulturaktivist und Künstler mit Spezialisierung auf Jiddisch und jüdischer Kultur. Von 2014 bis 2025 leitete er das Pariser Jiddisch-Zentrum — Medem-Bibliothek. Seit 2025 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Judaistik / Jüdische Studien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er unterrichtete jiddische Sprache und Literatur am YIVO Institute for Jewish Research (New York)\, dem Yiddish Book Center (Amherst\, Massachusetts)\, der Freien Universität Berlin\, der Université libre de Bruxelles\, der Universität Basel\, der Universität Mannheim und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er gab Daniel Boyarins A Talmud: a Personal Take (Mohr Siebeck\, 2017) sowie die Zeitschriften Mikan Ve’eylakh\, Der Yidisher Tam-Tam und Netivot Olam heraus. Als Autor und Übersetzer publiziert er in mehreren Sprachen. Er ist zudem als Regisseur und Schauspieler aktiv und wirkte mit in Unorthodox (Netflix\, 2020)\, Jacob Jacobson (Theater der Unterdrückten\, Paris\, 2021) und Transatlantic (Netflix\, 2023) \nMehr Informationen unter: 1946 – STUTTGART
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SUMMARY:Brunch-Gespräch mit Adam Klein – zur jüdischen Identität und was die eigene Familiengeschichte damit zu tun hat
DESCRIPTION:Im Frühjahr 2024 reiste Adam Klein gemeinsam mit drei Generationen seiner Familie nach Stuttgart und durch Württemberg\, um den Lebenswegen seiner Urgroßeltern nachzuspüren. Dabei recherchierte er in Archiven und befragte Familienmitglieder nach ihren Erinnerungen. In dem Essay für seine Matura verbindet er diese Spurensuche mit persönlichen Reflexionen über Identität und Zugehörigkeit. Gemeinsam mit Pia Preu (Lernort Geschichte) spricht er über Identitätsfragen\, Familiengeschichte und das Gefühl von Heimat. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. \nIn Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Stuttgart.
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SUMMARY:Öffentliche Führung durch die Foto-Ausstellung: Der Fall des Shmuel Dancyger
DESCRIPTION:Shmuel Dancyger hat das Ghetto in Radom\, hat Auschwitz und den Todesmarsch nach Mauthausen überlebt. Befreit\, in einem Sanatorium in Paris erfährt er\, dass es in Stuttgart ein Displaced Persons Zentrum gibt\, mit vielen Überlebenden aus seiner Heimatstadt Radom. Er macht sich auf den Weg und das Wunder geschieht. In der Reinsburgstraße 197 B kann er seine Frau Regina\, die Tochter Yaffa und den Sohn Marek in die Arme schließen. Auch sie haben Auschwitz überlebt. \nWenig später\, am 29. März 1946\, führt die Stuttgarter Polizei eine Razzia wegen Schwarzmarktgeschäften in dem DP-Zentrum durch. Der Einsatz eskaliert\, Shmuel Dancyger wird durch einen Kopfschuss aus einer Polizeipistole ums Leben gebracht. Die Fotoausstellung geht den Motiven nach und führt auf die Spur des mutmaßlichen Todesschützen. \nDie Führungen geben einen vertiefenden Einblick in die Fotoausstellung. Von dort gehen sie zur Polizeistation\, von der aus die Razzia damals gestartet ist\, dem heutigen „Hotel Silber“. Der Abschluss ist ein Gang durch das damalige jüdische DP-Camp in der Reinsburgstraße. Ein weiterer Termin für die öffentliche Führung findet am 29. April um 18:30 Uhr statt. \nDie Ausstellung: \nFotos vom 29. März 1946 aus der Stuttgarter Reinsburgstraße befinden sich in Archiven in Israel\, Amerika und Deutschland und werden hier erstmals gezeigt. Der Fall des erschossenen Auschwitz-Überlebenden Shmuel Dancyger in Stuttgart machte damals weltweit Schlagzeilen. Überraschend viele Fotos dokumentieren aber auch den Alltag der Überlebenden\, die im Stuttgarter Westen zwischen 1945 und 1949 eine Art jüdisches Shtetl wiederaufleben ließen. Die Fotoausstellung im Württembergischen Kunstverein zeigt drei Phasen der jüdischen Displaced Persons dieser Zeit: Ankunft und Alltag der KZler\, wie sie sich selbst nannten\, die tödliche Razzia\, sowie die darauffolgenden Proteste\, und\, nach Jahren des unerträglichen Wartens\, schließlich die Ausreise. Denn die jüdischen Überlebenden saßen hier fest\, ausgerechnet im Land der Täter. Ihr zu Hause war ihnen genommen\, Länder wie Amerika oder Kanada hatten strikte Einwanderungsquoten und der Staat Israel existierte noch nicht. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung\, spontan vorbei kommen ist aber auch okay. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden Württemberg Stiftung und der Bürgerstiftung Stuttgart.
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SUMMARY:Filmvorführung: "Sechs Millionen. Und Einer" von Tina Fuchs
DESCRIPTION:Fast 80 Jahre ist es her\, da wurde sein Großvater Shmuel Dancyger\, Überlebender von Auschwitz\, in Stuttgart erschossen. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Howard\, sein Enkel aus Kanada\, beginnt die Suche nach dem Täter und wird dabei von der jungen Historikerin Josefine Geib unterstützt. Sie ist genau da aufgewachsen\, wo Samuel Danziger durch einen Kopfschuss das Leben genommen worden war. Howard und Josefine stoßen bei ihren Recherchen auf den ungebrochenen Antisemitismus der Nachkriegszeit. Sie stellen fest\, dass der erste erschossene Jude nach dem Zweiten Weltkrieg verschwiegen werden sollte. Denn der Name des Täters steht in den Akten – unentdeckt bis heute. Der bisher nie auf Deutsch gezeigte Film über die Suche nach dem Todesschützen von Shmuel Dancyger. \nDer Film wird im Rahmen der Ausstellung „Der Fall des Shmuel Dancygers“ erzählt\, die von der Filmemacherin und Bernhard Kinzler kuratiert wurde. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung. \nWeitere Termine: \nSonntag\, 19. April\, 16 Uhr \nMittwoch\, 29. April\, 18 Uhr \nSonntag\, 3. Mai\, 16 Uhr
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DESCRIPTION:Fast 80 Jahre ist es her\, da wurde sein Großvater Shmuel Dancyger\, Überlebender von Auschwitz\, in Stuttgart erschossen. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Howard\, sein Enkel aus Kanada\, beginnt die Suche nach dem Täter und wird dabei von der jungen Historikerin Josefine Geib unterstützt. Sie ist genau da aufgewachsen\, wo Samuel Danziger durch einen Kopfschuss das Leben genommen worden war. Howard und Josefine stoßen bei ihren Recherchen auf den ungebrochenen Antisemitismus der Nachkriegszeit. Sie stellen fest\, dass der erste erschossene Jude nach dem Zweiten Weltkrieg verschwiegen werden sollte. Denn der Name des Täters steht in den Akten – unentdeckt bis heute. Der bisher nie auf Deutsch gezeigte Film über die Suche nach dem Todesschützen von Shmuel Dancyger. \nDer Film wird im Rahmen der Ausstellung „Der Fall des Shmuel Dancygers“ erzählt\, die von der Filmemacherin und Bernhard Kinzler kuratiert wurde. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden Württemberg Stiftung und der Bürgerstiftung Stuttgart. \nWeitere Termine: \nMittwoch\, 29. April\, 18 Uhr \nSonntag\, 3. Mai\, 16 Uhr
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SUMMARY:„...oft der Wahrheit nicht gänzlich entsprechend...“ Die tödliche Razzia vom 29. März 1946 in Stuttgart: Die Berichterstattung und die Folgen
DESCRIPTION:Die tödliche Razzia damals sorgte weltweit für Schlagzeilen. Die New York Times\, die Stuttgarter Zeitung und die jüdische DP-Zeitung „Oyf de Fry“ berichteten höchst unterschiedlich. Die Erschießung blieb folgenlos\, der Täter wurde nie ermittelt. Welche Folgen haben Unwahrheit und Straflosigkeit? Was hat die Razzia von 1946 mit uns heute zu tun? \n\nDiskussion mit Christine Fischer (Intendantin von Musik der Jahrhunderte)\, Angelika Vogt (Leiterin Jüdisches Bildungswerk Württemberg) und Hans D. Christ (Co-Direktor Württembergischer Kunstverein). \n Lesung mit Sandro Balk\, Julia Mainusch\, Fiona Haselgruber\, Studierende des BA Sprechkunst/Sprecherziehung und des MA Rhetorik an der HMDK Stuttgart im Institut Sprechkunst und Kommunikationspädagogik aus den Klassen von Prof. Michael Speer und Frederike Wiechmann.
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SUMMARY:Filmvorführung: "Sechs Millionen. Und Einer" von Tina Fuchs
DESCRIPTION:Fast 80 Jahre ist es her\, da wurde sein Großvater Shmuel Dancyger\, Überlebender von Auschwitz\, in Stuttgart erschossen. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Howard\, sein Enkel aus Kanada\, beginnt die Suche nach dem Täter und wird dabei von der jungen Historikerin Josefine Geib unterstützt. Sie ist genau da aufgewachsen\, wo Samuel Danziger durch einen Kopfschuss das Leben genommen worden war. Howard und Josefine stoßen bei ihren Recherchen auf den ungebrochenen Antisemitismus der Nachkriegszeit. Sie stellen fest\, dass der erste erschossene Jude nach dem Zweiten Weltkrieg verschwiegen werden sollte. Denn der Name des Täters steht in den Akten – unentdeckt bis heute. Der bisher nie auf Deutsch gezeigte Film über die Suche nach dem Todesschützen von Shmuel Dancyger. \nDer Film wird im Rahmen der Ausstellung „Der Fall des Shmuel Dancygers“ erzählt\, die von der Filmemacherin und Bernhard Kinzler kuratiert wurde. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung und der Bürgerstiftung Stuttgart. \n 
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SUMMARY:Was hat die Geschichte von Shmuel Dancyger mit uns heute zu tun?
DESCRIPTION:Im Rahmen der Ausstellung „Der Fall Shmuel Dancyger“ laden wir zu einem offenen Austausch ein. Gemeinsam wollen wir darüber sprechen\, was dieser Fall über Gewalt\, Erinnerung und unsere Gegenwart erzählt – und welche Fragen er an uns stellt. Dabei setzen wir die Objekte der Ausstellung in den Kontext unserer Bezüge. Komm vorbei\, bring deine Perspektive mit und diskutiere mit anderen jungen Menschen in einem Braver Space über Deine Gedanken und Fragen. Für Fingerfood und Getränke ist gesorgt. \nDer Austausch wird begleitet von Veronica Sartore (Projektkoordinatorin des jüdisch-muslimischen Bildungsprojekts Yad be Yad\, Kubus e.V.)\, Bahaa Ziadah (arabische Sprachschule „Sprachgarten“) und Pia Preu (Leitung Lernort Geschichte\, Stuttgarter Jugendhaus gGmbH\, und u.a. Produktion der Ausstellung). \nDie Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Soziales\, Gesundheit und Integration aus Mitteln\, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
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SUMMARY:Dialog-Werkstatt zu “Demokratiebildung in Vorbereitungsklassen”
DESCRIPTION:Im Kontext einer Migrationsgesellschaft sind Vorbereitungsklassen eine der ersten Integrationsinstanzen in der neuen Gesellschaft. Hier wird nicht nur Sprache gelernt\, sondern auch das Leben in unserer demokratischen Gesellschaft erfahren. Wir möchten mit der ersten Stuttgarter Dialogwerkstatt Akteur*innen der Demokratiebildung gemeinsam stärken. Die Werkstatt richtet sich an Pädagog*innen aus Schulen und der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung\, die mit Schüler*innen aus Vorbereitungsklassen arbeiten. Eingeladen sind aber auch ehrenamtlich Aktive\, die im Bereich Demokratiebildung für neuzugewanderte Kinder und Jugendliche tätig sind. Im Mittelpunkt steht der dialogische Austausch sowie das Kennenlernen unterschiedlicher Projekte und Initiativen\, die in diesem Bereich in Stuttgart aktiv sind. \nOrganisation: Die Dialogwerkstatt wird gemeinsam von der Landeshauptstadt Stuttgart\, dem Staatlichen Schulamt Stuttgart und dem Lernort Geschichte getragen. \nMehr Informationen und zur Anmeldung: Dialogwerkstatt Demokratiebildung in Vorbereitungsklassen. \nBei Fragen oder Klärungsbedarf können Sie sich an konstantinos.kosmidis@stuttgart.de wenden.
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SUMMARY:Mädchen* Workshop: "Schön sein - früher und heute. Was macht mich zur Frau und wer entscheidet darüber?"
DESCRIPTION:Es soll anhand politischer und historischer Entwicklungen gezeigt werden\, wie und warum der Frauen*-Körper und das weibliche Geschlecht immer schon politisch aufgeladen waren – und wie wir das in die aktuelle Zeit einordnen können.  \nDieser Workshop ist eine Kooperation mit der MJA Heumaden und Zohreh Ahmadian (freie Referentin) und ist ein geschlossenes Angebot für alle Mädchen*.
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DESCRIPTION:Fast 80 Jahre ist es her\, da wurde sein Großvater Shmuel Dancyger\, Überlebender von Auschwitz\, in Stuttgart erschossen. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Howard\, sein Enkel aus Kanada\, beginnt die Suche nach dem Täter und wird dabei von der jungen Historikerin Josefine Geib unterstützt. Sie ist genau da aufgewachsen\, wo Samuel Danziger durch einen Kopfschuss das Leben genommen worden war. Howard und Josefine stoßen bei ihren Recherchen auf den ungebrochenen Antisemitismus der Nachkriegszeit. Sie stellen fest\, dass der erste erschossene Jude nach dem Zweiten Weltkrieg verschwiegen werden sollte. Denn der Name des Täters steht in den Akten – unentdeckt bis heute. Der bisher nie auf Deutsch gezeigte Film über die Suche nach dem Todesschützen von Shmuel Dancyger. \nDer Film wird im Rahmen der Ausstellung „Der Fall des Shmuel Dancygers“ erzählt\, die von der Filmemacherin und Bernhard Kinzler kuratiert wurde. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung und der Bürgerstiftung Stuttgart.
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SUMMARY:Öffentliche Führung durch die Ausstellung: Der Fall des Shmuel Dancyger
DESCRIPTION:Shmuel Dancyger hat das Ghetto in Radom\, hat Auschwitz und den Todesmarsch nach Mauthausen überlebt. Befreit\, in einem Sanatorium in Paris erfährt er\, dass es in Stuttgart ein Displaced Persons Zentrum gibt\, mit vielen Überlebenden aus seiner Heimatstadt Radom. Er macht sich auf den Weg und das Wunder geschieht. In der Reinsburgstraße 197 B kann er seine Frau Regina\, die Tochter Yaffa und den Sohn Marek in die Arme schließen. Auch sie haben Auschwitz überlebt. \nWenig später\, am 29. März 1946\, führt die Stuttgarter Polizei eine Razzia wegen Schwarzmarktgeschäften in dem DP-Zentrum durch. Der Einsatz eskaliert\, Shmuel Dancyger wird durch einen Kopfschuss aus einer Polizeipistole ums Leben gebracht. Die Fotoausstellung geht den Motiven nach und führt auf die Spur des mutmaßlichen Todesschützen. \nDie Führungen geben einen vertiefenden Einblick in die Fotoausstellung. Von dort gehen sie zur Polizeistation\, von der aus die Razzia damals gestartet ist\, dem heutigen „Hotel Silber“. Der Abschluss ist ein Gang durch das damalige jüdische DP-Camp in der Reinsburgstraße. \nDie Ausstellung: \nFotos vom 29. März 1946 aus der Stuttgarter Reinsburgstraße befinden sich in Archiven in Israel\, Amerika und Deutschland und werden hier erstmals gezeigt. Der Fall des erschossenen Auschwitz-Überlebenden Shmuel Dancyger in Stuttgart machte damals weltweit Schlagzeilen. Überraschend viele Fotos dokumentieren aber auch den Alltag der Überlebenden\, die im Stuttgarter Westen zwischen 1945 und 1949 eine Art jüdisches Shtetl wiederaufleben ließen. Die Fotoausstellung im Württembergischen Kunstverein zeigt drei Phasen der jüdischen Displaced Persons dieser Zeit: Ankunft und Alltag der KZler\, wie sie sich selbst nannten\, die tödliche Razzia\, sowie die darauffolgenden Proteste\, und\, nach Jahren des unerträglichen Wartens\, schließlich die Ausreise. Denn die jüdischen Überlebenden saßen hier fest\, ausgerechnet im Land der Täter. Ihr zu Hause war ihnen genommen\, Länder wie Amerika oder Kanada hatten strikte Einwanderungsquoten und der Staat Israel existierte noch nicht. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung\, spontan vorbei kommen ist aber auch okay. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden Württemberg Stiftung und der Bürgerstiftung Stuttgart.
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