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SUMMARY:Filmvorführung: "Sechs Millionen. Und Einer" von Tina Fuchs
DESCRIPTION:Fast 80 Jahre ist es her\, da wurde sein Großvater Shmuel Dancyger\, Überlebender von Auschwitz\, in Stuttgart erschossen. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Howard\, sein Enkel aus Kanada\, beginnt die Suche nach dem Täter und wird dabei von der jungen Historikerin Josefine Geib unterstützt. Sie ist genau da aufgewachsen\, wo Samuel Danziger durch einen Kopfschuss das Leben genommen worden war. Howard und Josefine stoßen bei ihren Recherchen auf den ungebrochenen Antisemitismus der Nachkriegszeit. Sie stellen fest\, dass der erste erschossene Jude nach dem Zweiten Weltkrieg verschwiegen werden sollte. Denn der Name des Täters steht in den Akten – unentdeckt bis heute. Der bisher nie auf Deutsch gezeigte Film über die Suche nach dem Todesschützen von Shmuel Dancyger. \nDer Film wird im Rahmen der Ausstellung „Der Fall des Shmuel Dancygers“ erzählt\, die von der Filmemacherin und Bernhard Kinzler kuratiert wurde. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden Württemberg Stiftung und der Bürgerstiftung Stuttgart. \nWeitere Termine: \nMittwoch\, 29. April\, 18 Uhr \nSonntag\, 3. Mai\, 16 Uhr
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SUMMARY:„...oft der Wahrheit nicht gänzlich entsprechend...“ Die tödliche Razzia vom 29. März 1946 in Stuttgart: Die Berichterstattung und die Folgen
DESCRIPTION:Die tödliche Razzia damals sorgte weltweit für Schlagzeilen. Die New York Times\, die Stuttgarter Zeitung und die jüdische DP-Zeitung „Oyf de Fry“ berichteten höchst unterschiedlich. Die Erschießung blieb folgenlos\, der Täter wurde nie ermittelt. Welche Folgen haben Unwahrheit und Straflosigkeit? Was hat die Razzia von 1946 mit uns heute zu tun? \n\nDiskussion mit Christine Fischer (Intendantin von Musik der Jahrhunderte)\, Angelika Vogt (Leiterin Jüdisches Bildungswerk Württemberg) und Hans D. Christ (Co-Direktor Württembergischer Kunstverein). \n Lesung mit Sandro Balk\, Julia Mainusch\, Fiona Haselgruber\, Studierende des BA Sprechkunst/Sprecherziehung und des MA Rhetorik an der HMDK Stuttgart im Institut Sprechkunst und Kommunikationspädagogik aus den Klassen von Prof. Michael Speer und Frederike Wiechmann.
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SUMMARY:Filmvorführung: "Sechs Millionen. Und Einer" von Tina Fuchs
DESCRIPTION:Fast 80 Jahre ist es her\, da wurde sein Großvater Shmuel Dancyger\, Überlebender von Auschwitz\, in Stuttgart erschossen. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Howard\, sein Enkel aus Kanada\, beginnt die Suche nach dem Täter und wird dabei von der jungen Historikerin Josefine Geib unterstützt. Sie ist genau da aufgewachsen\, wo Samuel Danziger durch einen Kopfschuss das Leben genommen worden war. Howard und Josefine stoßen bei ihren Recherchen auf den ungebrochenen Antisemitismus der Nachkriegszeit. Sie stellen fest\, dass der erste erschossene Jude nach dem Zweiten Weltkrieg verschwiegen werden sollte. Denn der Name des Täters steht in den Akten – unentdeckt bis heute. Der bisher nie auf Deutsch gezeigte Film über die Suche nach dem Todesschützen von Shmuel Dancyger. \nDer Film wird im Rahmen der Ausstellung „Der Fall des Shmuel Dancygers“ erzählt\, die von der Filmemacherin und Bernhard Kinzler kuratiert wurde. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung und der Bürgerstiftung Stuttgart. \n 
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SUMMARY:Was hat die Geschichte von Shmuel Dancyger mit uns heute zu tun?
DESCRIPTION:Im Rahmen der Ausstellung „Der Fall Shmuel Dancyger“ laden wir zu einem offenen Austausch ein. Gemeinsam wollen wir darüber sprechen\, was dieser Fall über Gewalt\, Erinnerung und unsere Gegenwart erzählt – und welche Fragen er an uns stellt. Dabei setzen wir die Objekte der Ausstellung in den Kontext unserer Bezüge. Komm vorbei\, bring deine Perspektive mit und diskutiere mit anderen jungen Menschen in einem Braver Space über Deine Gedanken und Fragen. Für Fingerfood und Getränke ist gesorgt. \nDer Austausch wird begleitet von Veronica Sartore (Projektkoordinatorin des jüdisch-muslimischen Bildungsprojekts Yad be Yad\, Kubus e.V.)\, Bahaa Ziadah (arabische Sprachschule „Sprachgarten“) und Pia Preu (Leitung Lernort Geschichte\, Stuttgarter Jugendhaus gGmbH\, und u.a. Produktion der Ausstellung). \nDie Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Soziales\, Gesundheit und Integration aus Mitteln\, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
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SUMMARY:Dialog-Werkstatt zu “Demokratiebildung in Vorbereitungsklassen”
DESCRIPTION:Im Kontext einer Migrationsgesellschaft sind Vorbereitungsklassen eine der ersten Integrationsinstanzen in der neuen Gesellschaft. Hier wird nicht nur Sprache gelernt\, sondern auch das Leben in unserer demokratischen Gesellschaft erfahren. Wir möchten mit der ersten Stuttgarter Dialogwerkstatt Akteur*innen der Demokratiebildung gemeinsam stärken. Die Werkstatt richtet sich an Pädagog*innen aus Schulen und der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung\, die mit Schüler*innen aus Vorbereitungsklassen arbeiten. Eingeladen sind aber auch ehrenamtlich Aktive\, die im Bereich Demokratiebildung für neuzugewanderte Kinder und Jugendliche tätig sind. Im Mittelpunkt steht der dialogische Austausch sowie das Kennenlernen unterschiedlicher Projekte und Initiativen\, die in diesem Bereich in Stuttgart aktiv sind. \nOrganisation: Die Dialogwerkstatt wird gemeinsam von der Landeshauptstadt Stuttgart\, dem Staatlichen Schulamt Stuttgart und dem Lernort Geschichte getragen. \nMehr Informationen und zur Anmeldung: Dialogwerkstatt Demokratiebildung in Vorbereitungsklassen. \nBei Fragen oder Klärungsbedarf können Sie sich an konstantinos.kosmidis@stuttgart.de wenden.
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SUMMARY:Filmvorführung: "Sechs Millionen. Und Einer" von Tina Fuchs
DESCRIPTION:Fast 80 Jahre ist es her\, da wurde sein Großvater Shmuel Dancyger\, Überlebender von Auschwitz\, in Stuttgart erschossen. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Howard\, sein Enkel aus Kanada\, beginnt die Suche nach dem Täter und wird dabei von der jungen Historikerin Josefine Geib unterstützt. Sie ist genau da aufgewachsen\, wo Samuel Danziger durch einen Kopfschuss das Leben genommen worden war. Howard und Josefine stoßen bei ihren Recherchen auf den ungebrochenen Antisemitismus der Nachkriegszeit. Sie stellen fest\, dass der erste erschossene Jude nach dem Zweiten Weltkrieg verschwiegen werden sollte. Denn der Name des Täters steht in den Akten – unentdeckt bis heute. Der bisher nie auf Deutsch gezeigte Film über die Suche nach dem Todesschützen von Shmuel Dancyger. \nDer Film wird im Rahmen der Ausstellung „Der Fall des Shmuel Dancygers“ erzählt\, die von der Filmemacherin und Bernhard Kinzler kuratiert wurde. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung und der Bürgerstiftung Stuttgart.
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SUMMARY:Öffentliche Führung durch die Ausstellung: Der Fall des Shmuel Dancyger
DESCRIPTION:Shmuel Dancyger hat das Ghetto in Radom\, hat Auschwitz und den Todesmarsch nach Mauthausen überlebt. Befreit\, in einem Sanatorium in Paris erfährt er\, dass es in Stuttgart ein Displaced Persons Zentrum gibt\, mit vielen Überlebenden aus seiner Heimatstadt Radom. Er macht sich auf den Weg und das Wunder geschieht. In der Reinsburgstraße 197 B kann er seine Frau Regina\, die Tochter Yaffa und den Sohn Marek in die Arme schließen. Auch sie haben Auschwitz überlebt. \nWenig später\, am 29. März 1946\, führt die Stuttgarter Polizei eine Razzia wegen Schwarzmarktgeschäften in dem DP-Zentrum durch. Der Einsatz eskaliert\, Shmuel Dancyger wird durch einen Kopfschuss aus einer Polizeipistole ums Leben gebracht. Die Fotoausstellung geht den Motiven nach und führt auf die Spur des mutmaßlichen Todesschützen. \nDie Führungen geben einen vertiefenden Einblick in die Fotoausstellung. Von dort gehen sie zur Polizeistation\, von der aus die Razzia damals gestartet ist\, dem heutigen „Hotel Silber“. Der Abschluss ist ein Gang durch das damalige jüdische DP-Camp in der Reinsburgstraße. \nDie Ausstellung: \nFotos vom 29. März 1946 aus der Stuttgarter Reinsburgstraße befinden sich in Archiven in Israel\, Amerika und Deutschland und werden hier erstmals gezeigt. Der Fall des erschossenen Auschwitz-Überlebenden Shmuel Dancyger in Stuttgart machte damals weltweit Schlagzeilen. Überraschend viele Fotos dokumentieren aber auch den Alltag der Überlebenden\, die im Stuttgarter Westen zwischen 1945 und 1949 eine Art jüdisches Shtetl wiederaufleben ließen. Die Fotoausstellung im Württembergischen Kunstverein zeigt drei Phasen der jüdischen Displaced Persons dieser Zeit: Ankunft und Alltag der KZler\, wie sie sich selbst nannten\, die tödliche Razzia\, sowie die darauffolgenden Proteste\, und\, nach Jahren des unerträglichen Wartens\, schließlich die Ausreise. Denn die jüdischen Überlebenden saßen hier fest\, ausgerechnet im Land der Täter. Ihr zu Hause war ihnen genommen\, Länder wie Amerika oder Kanada hatten strikte Einwanderungsquoten und der Staat Israel existierte noch nicht. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung\, spontan vorbei kommen ist aber auch okay. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden Württemberg Stiftung und der Bürgerstiftung Stuttgart.
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DESCRIPTION:Save the date! Weitere Infos folgen in Kürze. \nTermine: 6. Juli 2026 15-17 Uhr und 18-20 Uhr
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